


Degenhart I. von Degeneck - so hieß die Burg bis ins 16. Jhdt. - aus dem Geschlecht derer von Niedergundelfingen erbaute die Burg vor 1350. Später fiel sie an die Grafen von Helfenstein und dann an die Fürstenberger, und schließlich an das Königreich Württemberg, das im 19. Jhdt. eine Försterstelle in der Burg einrichtete.
Der Schwäbische Albverein hat hier ein Wanderheim mit Burgschenke engerichtet. Dort werden die Tagesgäste (bis 60 Personen) mit Kaffee, Kuchen und Vesper bewirtet und müde Wanderer finden eine Unterkunft für die Nacht.
Von der Burg stehen noch die Ringmauer, das "Steinhaus" (eine Schildmauer) mit Aussichtsplattform, sowie als Hauptgebäude das Försterhaus. Zwei Aufenthaltsräume mit ihren Kachelöfen verbreiten eine heimelige Atmosphäre. Die Plattform auf dem Steinhaus gewährt eine reizvolle Rundsicht und lädt zu abendlichem Erzählen oder Singen ein. Die Burg und ihre Lage bilden eine vollendete Naturidylle. Einige hundert Meter vor der Burg befinden sich ein großer Kinderspielplatz und mehrere Grillstellen.
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