Der Börsenhandel im Netz mit dem richtigen Partner

Traden im Netz wird immer beliebter – wo es früher noch nötig war, direkt vor Ort an der Börse zu traden, kann man den Handel an der Börse heute ganz bequem und unproblematisch vom heimischen Rechner ausführen. Möglich machen das die vielen Online-Broker im Netz, die für den Trader die etwaigen Trades ausführen. Diese zaubern das Geschehen der Börse auf den heimischen Bildschirm. Egal ob Anfänger oder Profi im Börsenhandel – heute versucht sich so ziemlich jeder am lukrativen Geschäft im Netz. Vorsicht ist jedoch vor allem Anfängern geboten je nach Einsatz können hier hohe Gewinne erzielt werden, jedoch können auch riesige Verluste eingefahren werden, sogar kann es zu Nachzahlungspflichten kommen. Bevor man sich zudem für den jeweiligen Broker entscheidet, sollte man zudem die Bedingungen des entsprechenden Brokers kennen – um welche handelt es sich dabei? Jene und viele weitere Fragen zum Broker-Vergleich sollen in den folgenden Abschnitten beantwortet werden. Der Artikel dient in erster Linie dazu, dem Trader einen guten Überblick über die Entscheidungskriterien für den jeweiligen Broker zu geben sowie auch um das Traden über einen Broker etwas näher zu erklären.

Grundsätzliche Vergleichswerte, die bei der Brokerwahl miteinfließen sollten

Da die Broker den eigentlichen Handel – sprich: den An- und Verkauf der jeweiligen Derivate oder Aktien für den Trader im Netz übernehmen und dieser nur den Auftrag zur Ausführung dieser gibt, ist die Brokerwahl für den Erfolg beim Trading für den Trader natürlich besonders wichtig. Und so ist eine besondere Aufmerksamkeit den etwaigen Konditionen des Brokers zu widmen. Wichtige Fragen sind dabei z.B.: Fallen Depot-Führungsgebühren an? Wie viel kostet die Ausführung eines einzelnen Trades? Gibt es zudem weitere Transaktionskosten? Zum ersten: viele Broker verlangen für das Führen eines Depots eine gewisse Gebühr – bei den meisten Brokern ist die Unterhaltung eines Trading-Accounts jedoch kostenlos. Bei der Ausführung eines Trades wird es schon schwieriger. Die meisten Broker verlangen dabei keinen pauschalen Betrag pro Trade, sondern möchten anteilig am Trade beteiligt werden. Da beim Trading vor allem die vierte Stelle nach dem Komma des jeweiligen Wertes von Interesse ist – das so genannte Pip – verlangen die Broker in der Regel zwischen 1 und 4 Pips pro Trade als Gebühr – jene Kosten fallen dabei beim Kauf sowie auch beim Verkauf an. Des Weiteren sollte der Trader ebenfalls nachprüfen, ob bei dem entsprechenden Broker auch Transaktionskosten anfallen. Diese gestalten sich in der Art, dass für das Buchen vom Bankkonto zum Trading-Account sowie andersherum vom Trading-Account zum Bankkonto Gebühren verlangt werden. Zudem sollte auch geprüft werden, ob der Trader jene Transaktionen zu jedem beliebigen Zeitpunkt durchführen kann oder ob diese ein bestimmtes, monatliches Datum gekoppelt sind.

Bei der Brokerwahl ebenfalls entscheidend: Market-Maker oder Real-Time-Broker?

Ebenfalls sollte man sich natürlich im Klaren darüber sein, dass es zwischen den einzelnen Brokern auch horrende Unterschiede gibt. So ist ein Broker nicht gleich ein Broker. Denn viele Broker bilden keine so genannten Real-Time-Kurse ab, sondern eben nur ein Abbild der Realität bzw. eine zeitlich verzögerte Realität. Das heißt, dass die Kurse nicht den eigentlichen Börsenkursen entsprechen, sondern dass es sich eben nur um ein Abbild dieser nach den Maßgaben der Market-Maker handelt, was jedoch völlig legitim ist und auch keinerlei Betrug darstellt. Des Weiteren gibt es aber auch noch Broker, die die Real-Time-Kurse anzeigen, bei welchen die Unterhaltung eines Trading-Accounts in der Regel wesentlich teurer ist – hier fallen mitunter Kosten von mehreren hundert Euro pro Monat – in Verbindung mit einer hochwertigen Trading-Software – an. Jene Trading-Software ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium bei der Broker-Wahl und soll im folgenden Abschnitt näher betrachtet werden.

Der individuell passende Broker mit der geeigneten Trading-Software – der Schlüssel zum Erfolg im Trading?

Wichtig bei der Broker-Wahl ist aber auch die etwaige Trading-Software, die der entsprechende Broker anbietet. Jene Software stellt für den Trader eine entscheidende Grundlage für das Trading selbst dar. Innerhalb der Software werden dem Trader verschiedene Möglichkeiten zum Arbeiten mit den Charts geboten. Derartige Chart-Analyse-Tools erlauben es dem Trader, potentielle Kursveränderungen mithilfe bestimmter Charttechniken wie z.B. Chart-Indikatoren ausfindig zu machen. Des Weiteren bieten die Softwares auch verschiedene Möglichkeiten im Trading selbst – so können bestimmte Einstellungen vorgenommen werden, ab welchem Kurswert dazugekauft werden soll und ab wann automatisch verkauft werden soll. Die neuesten Softwares arbeiten bereits mit der Meta4-Trading-Software. Auch bestimmte Chart-Signale können mit einer hochwertigen und effektiven Trading-Software schnell ausfindig gemacht werden. Natürlich gibt es aber auch noch weitere Kriterien, die bei der Wahl der passenden Software beim geeigneten Broker von näherem Interesse sind. So gibt es z.B. spezielle Softwares für die Durchführung ganz spezieller Trading-Vorgänge wie z.B. den Handel mit Futures oder Optionen.

Fazit für den Depot Vergleich

Die Broker-Wahl richtet sich natürlich immer auch nach dem Erfahrungsgrad des etwaigen Traders. Sollte man noch ein Anfänger auf dem Feld des Tradens sein, so empfiehlt sich vor allem die Wahl zu übersichtlichen Brokern mit geringen Depot-Gebühren. Zu aller erst sollte man auch hier Erfahrungsberichte von Brokern lesen (wie beispielsweise Consorsbank Erfahrungen oder IG Markets Erfahrungen). Hier sollte der entsprechende Hebel anfangs nicht zu hoch gewählt werden und es sollte auf ein geeignetes Risiko-Management geachtet werden. Auch extrem umfangreiche Chart-Analyse-Techniken sind für den Beginner im Trading sicher noch nicht von größter Wichtigkeit. Erst für den erfahrenen Trader spielen monatliche Depot-Kosten sowie zusätzliche Kosten für die Trading-Software im Angesicht mit den vielseitigen Möglichkeiten zur Chart-Analyse keinerlei wesentliche Rolle mehr. In jedem Fall sollte die Wahl zugunsten eines seriösen Brokers mit Sitz in Europa fallen, beachtet werden sollten zudem auch die Modalitäten hinsichtlich eines potentiellen Verlustes der Einlage – Stichwort: Einlagensicherung beim jeweiligen Broker. Dann steht dem Handel an der Börse vom heimischen Notebook oder Smartphone aus nichts mehr im Wege.